Was ist Gerätturnen

Der Begriff Turnen wurde erstmals von Friedrich Ludwig Jahn geprägt. Heute unterscheidet man in Gerätturnen und Kunstturnen.

Geturnt wird an den Geräten Sprung (je nach Altersklasse Kasten, Bock oder Sprungtisch), Stufenbarren/ Reck, Balken/ Bank und Boden.

Die Turnerinnen und Turner des Weseler TV turnen zur Zeit im Bereich der so genannten Pflichtübung Variante A. Dabei müssen die Turnerinnen und Turner eine vorgegebene Folge von Elementen zeige.

Die Übungen sind von der Fachkommission Gerätturnen vorgeschrieben.

Bei den Pflichtübungen Variante A werden an allen Geräten Übungen der Schwierigkeitsstufen P1 bis P9 angeboten (außer Ringe keine P1 und P2), wobei sich dabei der Ausgangswert aus A- und B-Note zusammen setzt (Nummer der Übung plus 10 Punkte, P7a = 17 Punkte).

Die Turnerinnen dürfen am Boden ihre Musik frei aber zur Übung passend wählen.

In der Variante B existieren Übungen der Schwierigkeitsstufen P1-P11 (außer Sprung Männer nur bis P10) mit Pflichtmusiken für die Turnerinnen am Boden. Diese Übungen werden jahrgangsabhängig geturnt. Dadurch soll erreicht werden, dass der leistungssportorientierte Nachwuchs definierte und altersgerechte Leistungsziele erreicht.

Unsere talentiertesten Turnerinnen werden seit kurzem auf das Turnen im Bereich der Modifizierten Kürübungen (KM) vorbereitet. Die Kürübungen gliedern sich nach dem Leistungsniveau aufwärts in KM IV bis I.

Die Übungen bestehen aus Elementen des international gültigen Code de Pointage, der Nationalen Liste sowie in der KM IV aus Turnerischen Elementen. Eine Turnerin kann Ihre Übung selbst zusammenstellen. Bei der Erstellung der Kür muss aber darauf geachtet werden, dass bestimmte Elemente und besondere Anforderungen erfüllt werden. .

Der Ausgangswert der Übung setzt sich aus D- und E-Note zusammen, wobei die D-Note die Schwierigkeit (difficulty) der Übung bewertet und die E-Note die Ausführung (execution).